Horrortrip in der Karibik. Meinen Freund Dieter aus Brasilien hätten wir fast verloren. Wurde bei Xcalak in der Riffausfahrt von den Riesenwellen fast über Bord geschleudert. Er verletzte sich dabei an den Kniegelenken und zertrümmerte einen Lukendekel auf dem Vorschiff. Das Segelrevier von Belize, hinter dem zweitgrössten Riff der Welt, war für unser Schiff, eine First 47.7 mit 2,40 m Tiefgang nicht geeignet. Da hatte wohl Skipper Christian bei der Planung nicht richtig recherchiert. Schon nach wenigen Minuten knallten wir auf die ersten Korallenblöcke. Mit Mühe konnten wir direkt nach der Riffeinfahrt bei San Pedro einen Anker ausbringen. Hier war erst einmal Endstation. Nach zwei Tagen haben wir das Schiff dann verlassen und gönnten uns ein paar Tage Erholungs- und Genesungsurlaub in San Pedro. Mit Schnellboot und Taxi erreichten wir die mexikanische Grenze bei Chetumal. Von dort ging es weiter mit dem Überlandbus nach Playa del Carmen. Hier tobt der Bär, der amerikanische. Nach zwei Tagen flüchteten wir mit einem Mietwagen ins Landesinnere und besichtigten alte Steine der Mayas und die alten Hinterlassenschaften der Spanier, soweit es Dieter mit seinem Bänderschaden möglich war. Die letzten Tage verbrachten wir dann in der Gegend Cancun und ich konnte den Wagen dann beim Abflug am Airport zurück geben. Das Revier hinter dem Riff von Belize ist ein Paradies aber Segeln geht nur mit einen Katamaran.
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